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15.05.2017
Präsentation des Fondsplatzes Liechtenstein in Deutschland

Vom 8. bis 11. Mai präsentierte der LAFV in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg den Fondsplatz Liechtenstein. Kernthemen waren die „Neue Fondsbesteuerung in Deutschland ab 1. Januar 2018“ und „Liechtenstein – Der Standort für Private Label Fonds“.

   

Rund 120 ausgewählte Zuhörer verfolgten an vier aufeinanderfolgenden Tagen die Präsentationen der liechtensteinischen Fondsbranche in Kooperation mit PwC Deutschland.
Botschafter S.D. Prinz Stefan von und zu Liechtenstein begeisterte die Zuhörer mit seinen sehr unterhaltsamen Begrüssungsansprachen ein ums andere Mal und betonte die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Steuerspezialisten von PwC Deutschland gaben einen Überblick über die kommende Reform der Fondsbesteuerung in Deutschland zum 1. Januar 2018. Dabei gingen sie insbesondere auf die gesetzlichen Typen und Rechtsformen der liechtensteinischen Fonds ein. Besonders die Investmentunternehmen profitieren im wichtigen Markt Deutschland von der Steuerreform.

Alex Boss stellte das Fürstentum und seine wirtschaftlichen Eckpfeiler und Rahmenbedingungen sowie den Fondsplatz vor. In Liechtenstein sind 60 % des Volumens in Wertpapierfonds und rund 40 % in alternative Investments wie private Equity, Immobilen oder Hedgefonds angelegt. Besonders interessant ist, dass nur ein Drittel in Schweizer Franken notiert und jeweils ein weiteres Drittel in Euro und US-Dollar. Die Fondsinitiatoren, also diejenigen, die die Fonds lanciert haben, kommen in erster Linie aus der Schweiz und aus Liechtenstein. Deutschland und Österreich sind ebenso wichtige Märkte, aber auch Fondsinitiatoren aus anderen EU-Staaten und nichteuropäischen Ländern wie zum Beispiel Hongkong, Singapur, Südafrika oder den USA nutzen die Dienste der heimischen Anbieter.

David Gamper, Geschäftsführer des Anlagefondsverbandes, zeigte die wesentlichen Unterschiede und Vorteile gegenüber anderen Fondsplätzen auf. Die geringe Time-to-Market ist eines der schlagenden Argumente des Standorts. Eine wichtige Rolle spielen auch die konkurrenzfähigen und gut kalkulierbaren Kosten sowie die hohe Flexibilität bei Anlageinstrumenten und Rechtsformen in Liechtenstein. Eine anerkannte Finanzmarktaufsicht und eine funktionierende Infrastruktur sind für die Fondsbranche ebenso unerlässlich.

   

Beim abschliessenden Apéro nutzten die Teilnehmer sehr ausgiebig die Möglichkeit, weitere Informationen zu erhalten und Kontakte zur liechtensteinischen Fondsbranche zu knüpfen.